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Motivationshilfen

 

 

 

Motivationshilfen

 

Schon unter dem Punkt Voraussetzungen haben wir die großen Vorteile der direkten Umwelt entdeckt. Nachdem eine motivierende Arbeitsumgebung geschaffen ist, sollten Freunde und Familie auch aktiv involviert werden. Vielleicht haben Sie als Elternteil ohne musikalische Vorbildung Zeit, das Klavierspiel zusammen zu erlernen.

 

 

Aus Überzeugung

Wenn nicht aus Überzeugung, warum überhaupt mit Klavier anfangen?

107 Gründe, Klavierspielen zu lernen: Die komplette Liste (2022)

 

 

Instrumentenkauf

Manchen hat das in kritischen Situationen schon geholfen, nicht einfach aufzugeben. Wenn das Instrument erst einmal zur Familie gehört, freunden sich Ihre Kinder bestimmt mit ihm an.

 

 

Treue Wegbegleiter

Ihre Kinder können Ihnen oder einem anderen Wegbegleiter täglich ihre Fortschritte am Klavier aufzählen. Auf diese Weise geben Sie ihnen ein unterstützendes Gefühl und helfen dabei, sich selbst über ihre Erfolge im Klaren zu sein.

 ©Bernd Schwabe

Video- oder Tonaufnahmen

Einen ähnlichen Effekt haben Ton-, besser noch Videoaufnahmen. Während sie die Aufnahmen als kurzzeitige Übemethode anwenden, sich also „von außen“ kritisch betrachten und verbessern können, dienen sie langfristig zur Beurteilung des erfreulichen Fortschritts.

Abwechslung beim Üben

Während die Unterrichtsgestaltung Angelegenheit der Lehrkraft ist, sollten Sie beim häuslichen Üben auf Abwechslung achten. Ihr Kind wird Ihnen dankbar sein, wenn das Üben am Instrument durch variierte Herangehensweisen und breitgefächertem Inhalt bereichert wird. Obendrein steigert es die Neugier, Lernbereitschaft und baut technische und musikalische Fähigkeiten aus.

 

Einige Ideen:

 

  • lebendige Musiktheorie in Verbindung mit spannenden Höraufgaben
  • Rhythmen vor-/nachklatschen
  • Notenrätsel (hier gibt es entsprechende Hefte)
  • Melodien nachsingen
  • Improvisieren
  • mit Variationen experimentieren (Tempo, Rhythmus, Charakter, Dynamik etc.)
  • eigene Stücke komponieren und notieren
  • technische Übungen erfinden, die ihnen selbst helfen sollen
  • Schülertausch: Sie werden zum Schüler, Ihr Kind wird zu Ihrem Lehrer
  • paarweises Üben

 

 

Gruppenunterricht/Sommerkurse

Das reguläre Klavierlernen in Gruppen ist für Anfänger nicht geeignet. Dafür ist das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse zu entscheidend. Sommerakademien, als besonders lernfördernde Umgebung, und zwischendurch mal Unterricht mit einem anderen Schüler zusammen können die Motivation enorm vergrößern. Erfahrungsgemäß sollte Schüler B etwa im gleichen Alter und auf gleichem/besseren Niveau. Ihr exzellenter Lehrer wird einen geeigneten Partner finden oder bei fehlender Möglichkeit Ihnen davon abraten.

 

 

Belohnungen

Anerkennungen helfen, motiviert auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten. Darüber hinaus dokumentieren diese Belohnungen die erreichten Ziele und die in dem Zusammenhang erfolgreich erbrachte Disziplin.

 

 

Feste Vorspieltermine

Noch stärker motivierend als Belohnungen sind Vorspiele vor Publikum. Ihre Kinder haben nicht nur ein genau definiertes Ziel, sondern auch ein festes Datum vor Augen. Sie bekommen die Möglichkeit, ihren Erfolg öffentlich zu teilen und werden für ihre Anstrengung wertgeschätzt und bewundert.

Konzertbesuche

Bewunderung und Wertschätzung sind beides Wörter, die auch mit einem Vorbild in Verbindung gebracht werden. Das Können anderer Musizierender kann zum Wegweiser werden. Idealerweise erleben Ihre Kinder den eigenen Lehrer auf der Bühne.

Das Beobachten liefert aber noch viel mehr als reine Inspiration. Nämlich einen anderen Blickwinkel auf das eigene Spiele und Erkenntnisse über eigene Stärken und Schwächen.

 

Der Konzertbesuch ist nur eine Möglichkeit, durch Beobachtung zu lernen. Sehr spannend sind auch Unterrichte anderer Schüler und Lehrer.

 

 

Stückauswahl - fordern, aber nicht überfordern

Ihre Kinder sollen Fortschritte machen, der Spaß soll aber nicht zu kurz kommen. Nicht immer ist es leicht, Stücke zu finden, die Beidem gleichzeitig gerecht werden. Bestimmt aber findet sich dann ein Kompromiss, der auf gegenseitigem Verständnis basiert.

 

Ratsam ist dennoch, am Anfang überwiegend leichte Stücke zu spielen. Liegt das Level der Stücke immer deutlich über dem eigenen, kann das schnell zu Motivationsverlust führen.

 

 

Positive Grundeinstellung

Man kann es auch als positive Selbstgespräche bezeichnen. Wer sich verbessern will, muss sich gegenüber natürlich kritisch sein. Sätze wie „Kannst du das nicht besser?“ und „Besser gar nicht spielen, als so“ sind in dieser negativen Fassung allerdings ungesund. Kritik hilft, ja, aber vergessen wir nicht, dass es auch positive Kritik gibt und es langfristig motivierender ist, wenn wir uns von dieser ernähren.

Musizieren

Erlaubt es die technische Basis, ist die musikalische Gestaltung schon früh sehr willkommen. Je interessanter und spannender, desto mehr steigt die Motivation.

Ihre Mithilfe

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