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Zeit

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Zeit

 

Zeitformen beim Klavierlernen

 

Werfen Sie einen Blick auf meine Liste, die 107 Gründe für das Klavierspielen aufzählt.

 

Der Großteil der Argumente steht in irgendeiner Verbindung mit Zeit. Beim Klavierspielen tritt die Zeit in unterschiedlichen Eigenschaften auf.

 

Es geht um Zeitgefühl:

 

  • Geduld
  • Ausdauer
  • Bewältigung vieler Aufgaben zur gleichen Zeit
  • Zeitlose Kunst
  • Emotion

 

Es geht um Zeitspanne:

 

  • Reaktionsvermögen
  • Koordination
  • Fortschritt

 

Es geht um Ablauf:

 

  • Strategie
  • Frustration
  • Disziplin
  • Entscheidungsfähigkeit

 

Es geht um Zeitpunkt:

 

  • Tageszeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Aktuelles Level
  • Timing beim Musizieren

 

Es geht um Zielsetzung:

 

  • Zwischenziele & langfristige Ziele
  • Planung
  • Zeitmanagement

 

Es geht um Zeitentstehung:

 

  • Improvisation
  • Komponieren

 

 

 

Warum ist Zeitinvestition so wichtig?

 

Um an die Talentfrage anzuknüpfen: Übung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Zwar ist die 10.000-Stunden-Regel zum Meister umstritten, im Kern sind wir uns doch aber einig. Ohne Übung wird man einfach nicht besser.

Und jetzt fragen Sie sich: Woher soll ich mir die Zeit und Geduld nehmen, jeden Tag mit meinem Kind zu üben?

Ich sehe hier zwei Wege:

 

Erstens, Sie schaffen sich die Zeit. »Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg«

 

Auf wen das nicht zutrifft, und wer das nötige Kleingeld hat, der kann den zweiten Weg gehen: Engagieren Sie den Klavierlehrer für das tägliche Üben.

„Sie müssen als Eltern nicht perfekt sein - nur gut genug.“

Donald Winnicott, englischer Kinderpsychiater (1896 – 1971)

Warum ist Geduld wichtig?

 

Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder gehen noch nicht zur Schule und beginnen mit dem Klavier. Herzlichen Glückwunsch! Sie ermöglichen ihnen gerade etwas im absolut richtigen Alter, das ihr Leben verändern wird.

 

Zeitmanagement, Konzentration, Notenlesen und Zusammenhänge sind jedoch mit größter Wahrscheinlichkeit Wörter, mit denen sie noch nichts anfangen können. Es sind sogar nur ein Bruchteil der Anforderungen, die sie im Laufe der Zeit begreifen, entwickeln und verfeinern werden.

 

Das allein erfordert Geduld auf Ihrer, sowie auf der Seite Ihrer Kinder. Denn seien wir ehrlich, nur die wenigsten Kinder setzen sich

 

1. täglich

2. freiwillig für eine bestimmte Dauer an eine Tätigkeit, die ihnen

3. höchste Konzentration abverlangt, um

4. etwas zu erlernen, dessen Wert sie zu dem Zeitpunkt gar nicht erschließen können,

5. während die besten Freunde bereits draußen auf sie warten.




Hürden und Fortschritte

 

Erinnern Sie sich an Ihre eigene Schulzeit zurück. Es gab immer jemanden, der schneller, und jemanden, der langsamer begriffen hat. Jedes Kind hat sein eigenes Lerntempo. Das zu wissen ist für Sie schon ein großer Vorteil. Denn Sie haben die Chance, die Entwicklung an die Bedürfnisse anzupassen, sodass diese optimal verlaufen kann.

Das kann Sie unter Umständen viel Kraft kosten. Vergessen Sie deshalb nie, dass auch Sie dadurch etwas Wertvolles erlangen, wovon man nie genug haben kann: Geduld.

 
Außerdem wird Ihr Kind immer wieder an seine Grenzen stoßen. Schwierigkeiten, Fehler, Ratlosigkeit, Frustration. Ich kann Sie beruhigen, das gehört dazu! Sie sind Teil des Lernprozesses.

 

Sehen Sie Schwierigkeiten als die Wegbegleiter an, die sie sind:

 

Die besten Möglichkeiten, sich zu verbessern.

 

 

 

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